• Schorndorf
  • Güterbahnhof Untersuchung B
  • Das neue Haus für die Markthalle mit Gastronomie, Wohnungen und Gewerbe formuliert als geradliniger Baukörper den Abschluss der Innenstadt zu den anschließenden Gleisflächen und bildet zugleich zusammen mit der bestehenden Bebauung zur Rosen- und Künkelinstraße hin einen neuen Platzraum aus.

    Über dem durchgängigen Sockelgeschoss staffeln sich die darüber liegenden Nutzungen in unterschiedlicher Höhe. Die so entstehende differenzierte Gliederung des Baukörpers sucht einerseits die Verbindung zur kleinteiligen Körnung der Altstadt. Andererseits entfaltet die klare Grundform die notwendige Kraft, um gegen die nach Norden und Westen anschließenden großformatigen Gebäude bestehen zu können.

    Das massive, auf dem Boden stehende Gebäude schließt sich mit seiner Lochfassade an die Innenstadt an. Zugleich sucht sein rohes Material - eingefärbter Sichtbeton - die Verbindung zum anschließenden Gewerbe und vor allem auch zur industriellen Geschichte seines Standortes. Die einheitliche Gestaltung der Fassaden verleiht dabei dem baukörperlich differenzierten Haus eine klare Identität, die sich auch zum großmaßstäblichen Gleiskörper hin selbstbewusst behaupten kann.

     

    Wettbewerb
    Mehrfachbeauftragung

    Auslober
    Lochmann Filmtheaterbetriebe, Rudersberg

    Preis
    2. Preis 

REICHEL SCHLAIER
ARCHITEKTEN GMBH

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